Energiespartipps

Saubere Energie zu Hause

Nicht nur der Umwelt zuliebe lohnen sich alternative Techniken für die Strom- und Wärmeerzeugung. Dank steigender Energiepreise werden sie auch immer rentabler. Neue Wege zu einer sinnvollen Öko-Bilanz.

Solaranlage auf Hausdach

Auf die Frage „Wie versorge ich mein Haus sparsam und umweltschonend mit Energie?“ gibt es keine allgemeingültige Antwort.

So verändern steigende Energiepreise und neue Techniken ständig die Kalkulation für Kosten und Amortisation. Machte sich z. B. die Anschaffung einer Wärmepumpe in Kombination mit Solarstrom („Erdsolar“, die derzeit beste, aber teuerste Lösung) noch vor Kurzem erst nach 20 Jahren bezahlt, rechnet sie sich heute schon nach sechs bis acht Jahren, Tendenz fallend. Also: ohne Systematik kein Überblick – und schon gar kein Durchblick. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten für energie- und umweltbewusste Hausbesitzer.

Was liefert Energie? 

Bei einem Privathaus ist das Angebot an Energielieferanten für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung breit gefächert und sehr unterschiedlich: Holz, Öl, Gas, Strom, Festbrennstoff, organische Abfälle, Sonne, Luft, Wind, Erde, Wasser. Weil sie zu selten oder zu teuer sind, werden im Folgenden Wind- und Wasserkraft, organische Abfälle sowie die Erwärmung ausschließlich durch Strom nicht weiter behandelt.

 

Energie wandeln

Wenn Energie überall im Haus effizient verwendet werden soll, muss sie über Wärmetauscher (s. Glossar) gewandelt werden. Bei Geräten, die klassische Energien verbrennen, lassen sich durch die Umrüstung auf modernste Brenner (Brennwerttechnik, Blockkraftwerke) schon markante Einsparungen gegenüber älteren Geräten erreichen. Einzelne Hersteller sprechen von bis zu 40 Prozent Ersparnis bei Öl oder Gas – beim Stromverbrauch durch Tausch gegen eine effiziente Wärmepumpe (s. Glossar) sogar um 80 Prozent. Aber auch das ändert nichts daran, dass diese Rohstoffe endlich sind und die Preise für Öl, Strom und Gas immer unerfreulicher werden.

 

1 2 3