Zweitwohnsitz im Grünen

Gartenhäuser und Pavillons

Gartenhäuser und Pavillons vereinen das Leben unter freiem Himmel mit Schutz und Komfort. COUNTRY stellt Zweitwohnsitze im Grünen vor. Und ein Landschaftsgärtner erklärt, worauf zu achten ist, wenn der Garten bewohnt werden soll.

August Forster

August Forster ist Geschäftsführer von Forster Garten- und Landschaftsbau in Bonn. www.forster-garten.de

COUNTRY: Welche Gartenhäuser liegen derzeit im Trend?

August Forster: Besonders gefragt sind Gartenateliers, in denen die Besitzer auch gerne arbeiten. Schon Konrad Adenauer hat seine Memoiren in seinem Pavillon geschrieben. Viele Hersteller bieten heute wieder solche hochwertigen Häuschen an. Einheimische Hölzer wie Lärche und behandelte Esche und natürlich große Glasflächen für den Panoramablick sind als Materialien sehr beliebt.

Manchmal scheinen die Häuser etwas überdimensioniert für die Gartengröße. Haben Sie einen Tipp, wie man das verhindert? Laien fehlt oft die Vorstellungskraft für die richtigen Proportionen. Deshalb empfehle ich Länge, Breite und Höhe des Häuschens mithilfe von Stangen und Schnüren im Garten ganz praktisch zu simulieren. Solch ein Modell hilft beim Einschätzen der Dimension. Braucht man eine Baugenehmigung? Es gilt fast immer, auf Grenzabstände zum Nachbarn zu achten. Ab einer bestimmten Größe, gerechnet in Kubikmeter umbautem Raum, braucht es eine Genehmigung. Die Richtlinien sind kommunal verschieden. Deshalb sollte sich jeder vorher beim Bauamt informieren.

Wie lange dauert der Bau? Bei einem Standard-Modell hängt dies von der Lieferzeit ab. Meist sind das sechs bis acht Wochen. Während des Wartens kann man dann schon Bodenplatten oder Anschlüsse vorbereiten. Bei einem individuellen Objekt können Planung, Genehmigung und Bau ein halbes Jahr dauern. Das ist ein Erfahrungswert

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Autor:
Sven Hasselberg