Kommoden, Sideboards und Truhen

Alles in Ordnung

Die Wäsche liegt herum, der Papierkram stapelt sich und die Schubladen quellen über? Neue Kommoden, Sideboards und Truhen machen das lästige Aufräumen zum Vergnügen.  

Ordnung ist etwas Schönes. Würde es nicht allzu oft beim bloßen Wunsch, Struktur ins Alltags-Chaos zu bringen, bleiben. Denn: Wo anfangen? Und überhaupt: Wohin mit all den Sachen? Um die Suche nach der perfekten Aufbewahrungsmöglichkeit zu erleichtern, haben wir hier verschiedene Modelle zusammengetragen. Da wäre zum Beispiel die Bauerntruhe, die archaischste Form der Aufbewahrung. Sie beherbergte einst sämtliche Habseligkeiten ihrer Besitzer – von der Wäsche bis zu den Ersparnissen. Ab der Renaissance wurde sie auf Füße gestellt und mit Schubladen ausgestattet, was als „kommod“, also praktisch, empfunden wurde.

So kam die Kommode zu ihrem Namen. Sie ist ein wahres Allroundtalent und wertet durch ihre gelungene Mischung aus Zurschaustellen und Verbergen nicht nur Wohnzimmer, sondern auch Flure auf. Griffe, Bemalungen oder Intarsien machen viele zu besonderen Schmuckstücken. Ideal für Tisch- und Bettwäsche ist die Semanière, vom französischen Wort für Woche abgeleitet. Früher mit sieben, heute meist mit vier oder fünf Schubladen ausgestattet, hielten sie für jeden Wochentag eine frische Garnitur bereit. Büffets und Sideboards, die ihren Ursprung in der Anrichte und somit im Tisch haben, sind prädestiniert für Küchenutensilien und Geschirr. Aber oft kann schon eine kleine Box auf dem Schreibtisch Wunder bewirken. Oder ein Papierkorb. Der ist nämlich, laut Tucholsky, „die Basis jeder gesunden Ordnung“.    

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