Alles über Brot

So leicht ist Brot backen!

Zum Brotbacken reicht die kleinste Küche: Die wichtigsten Zutaten stehen in jeder Vorratskammer. Und besonderer Gerätschaften bedarf es nicht.

Brotbacken ist schwer und zeitraubend. Selbst meisterhafte Bäcker fühlten sich durch solche Vorurteile abgeschreckt. Noch vor wenigen Jahren galten die, die sich trotzdem an Sauerteig und Gärkorb wagten, als Exoten. Doch immer weniger lassen sich abhalten – auch die COUNTRY-Redaktion verzeichnet mehrere passionierte Freizeitbäcker, die sich in der Erkenntnis einig sind: Brotbacken geht ganz einfach!

Der Teig: schnell gemacht

Die Zutaten für ein einfaches Hefe- oder Sauerteigbrot sind in nicht einmal fünf Minuten gemischt, das Abwiegen von Mehl & Co miteingerechnet, zehn Minuten dauert das Kneten. Damit ist der aktive Teil auch schon abgeschlossen. Der Rest ist Warten: bis der Teig gegangen ist (ca. zwei Stunden) und das Brot aus dem Ofen kommt (ca. eine Stunde). Insofern braucht es beim Backen manchmal etwas Vorplanung. Tipp für Berufstätige: Wer direkt nach dem Abendessen den Teig macht, kann den fertigen Laib noch vor dem Zubettgehen aus dem Ofen holen und hat zum Frühstück frisches Brot.

Für Baguettes genügt die Hefe allein, bei Broten mit Roggenmehl reicht die Triebkraft nicht aus. Insofern gibt es zu diesem vermeintlichen Hexenwerk keine Alternative. Zum Glück! Denn nur der allererste Sauerteigansatz kostet etwas Zeit – und mehr als Mehl und Wasser müssen dafür nicht im Haus sein. 100 g Roggenmehl werden mit 90 ml Wasser glatt gerührt, mit einem angefeuchteten Küchentuch abgedeckt und 24 Stunden in einem warmen Raum stehen gelassen.

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