Draußen kochen

Essen am Lagerfeuer

Wilde Küche: Nicht umsonst wird Lagerfeuer in einem Atemzug mit Romantik genannt. Nirgendwo sind wir der Natur und uns selbst so nah – und können dabei auch wie Abenteurer kochen.

Kochen am Lagerfeuer

Für die Wildnis-Expertin Susanne Fischer-Rizzi ist das Kochen am Lagerfeuer weit mehr als eine romantischere Variante des klassischen Grillabends auf der Terrasse. Sie sieht es als Mittel, um die verlorene Vertrautheit mit der Natur wenigstens ein Stück weit zurückzuerobern. 

Buchcover

Lagerfeuer-Saison ist nicht nur im Sommer. Susanne Fischer-Rizzis „Wilde Küche“ (AT Verlag, 24,90 €) enthält Rezepte für alle Jahreszeiten und schöne Texte übers Feuer.

„Dort, wo man kocht und isst, ist man zumindest zeitweise zu Hause. Die Natur, die Wildnis ist dann kein fremder Ort mehr. Das Kochen am offenen Feuer führt zu einem tiefen, beglückenden Erleben der Natur und zu einer Art behaglicher Verbundenheit mit ihr“, erklärt die Gründerin der Heilpflanzen- und Wildnisschule ARVEN, die auch spezielle Kurse für die „Wilde Küche“ am offenen Feuer anbietet.

„Wilde Küche“ – so hat sie auch ihr schön bebildertes Buch genannt. Darin beweist sie, dass sich das Kochen am Feuer keineswegs auf das Braten von Würstchen und Stockbrot oder das Backen von Kartoffeln in der Glut beschränkt, sondern eine Fülle überraschender Garmethoden bietet. Und sie verrät ein paar einfache Tricks, die Einsteigern das Anfachen des ersten selbst gemachten Lagerfeuers maßgeblich erleichtern.

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Quelle:
Autor:
Claudia Teibler