Interview und Buch-Tipp

Die Heimwehküche

So schmeckt Kindheit: Die Autorinnen Birgit Hamm und Linn Schmidt fragten Großmütter nach ihren Lieblingsrezepten – von gefüllten Paprika über Schweinsbraten bis Pfannkuchen mit Erdbeermarmelade. Heraus kam das Kochbuch „Heimwehküche“, 19,95 Euro, Dorling Kindersley Verlag.

Birnen, Bohnen und Speck

COUNTRY: Wie sind Sie auf die Idee zu dem Buch gekommen?

LINN SCHMIDT: Es waren die Heidesandkekse. Birgit wollte unbedingt das Rezept haben, und als sie erfuhr, dass es von meiner Oma stammt, schwärmte sie mir von der Himbeerbiskuitrolle ihrer Patentante vor. So haben wir immer weiter gesammelt – quer durch Deutschland.

Schmeckt Heimweh auch ein bisschen traurig? Heimweh ist für mich ein leises, wehmütiges, aber nicht unangenehmes Gefühl. Vor allem, wenn diese Sehnsucht mit einem Lieblingsessen aus Kindheitstagen in wohlige Zufriedenheit verwandelt werden kann.

Welche Gerichte lassen ganze Erinnerungswelten entstehen? Eins meiner Lieblingsgerichte ist eine ganz einfache Kartoffelsuppe, wie es sie bei uns immer montags gab. Aber sie sollte nicht fein und dünn sein, sondern schön cremig.

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