Feuer in modernen Küchen

Kochen mit dem Holzherd

 Trotz Gas, Elektro, Induktion – viele schwören noch immer auf die archaischste aller Energiequellen: auf Holz. Aus gutem Grund. Rezepte und Tipps von Profis. 

Holzherd

An einem Holzherd zu kochen, das hat etwas Archaisches. Es bringt einen zu den eigenen Urinstinkten zurück, die aus einer Zeit herrühren, als die Menschen noch um die Lagerfeuer saßen“, findet der aus dem Salzburger Land stammende Gastronom Johann A. Landschützer. 

Rezeptbuch

Johann Landschützer„Die Seele der österreichischen Küche“ (Leopold Stocker Verlag, 34,90 Euro)

Seine Begeisterung führte nicht nur dazu, dass er selbst seit jeher einen jener Öfen besitzt, die in den offiziellen Listen der Hersteller als „Festbrennstoffherde“ geführt werden, sondern bewirkte auch, dass er für sein Kochbuch „Die Seele der österreichischen Küche“ ausschließlich Rezepte von Holzherd-Fans zusammengetragen hat: von einem Künstler aus dem Osten Kärntens, einem Pater des Benediktinerstifts St. Paul im Lavanttal, von Skilegende Franz Klammer, dem ehemaligen österreichischen Vizekanzler Hannes Androsch oder dem Chef des oberösterreichischen Heiz- und Kochofen-Herstellers Lohberger.

„Wenn man den Titel wörtlich nimmt, liegt die ,Seele der österreichischen Küche‘ nicht nur in den bodenständigen Gerichten, wie ich sie im Buch vorstelle, sondern auch im Holzherd, der bis heute noch auf dem Land in vielen Küchen steht – und nach wie vor für alle, die das Haus betreten, wie ein Magnet wirkt.“

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