Natur und Wissen

13 Fakten über Sterne

Wer hat nicht schon einmal mit offenem Mund in das sternenübersäte Firmament geschaut? Besonders in klarer Winternacht fasziniert die Unendlichkeit des Universums. 13 Blicke über den Horizont hinaus. 

Sterne

1. Firmament

Das Firmament, die Himmelsfeste, an der die Gestirne befestigt sind – so sah man lange Zeit den Nachthimmel. Für die scheinbar unverrückbaren fernen Sterne bürgerte sich der Begriff Fixsterne ein; die Planeten wie Venus, Mars und Jupiter, die erkennbar über den Himmel wanderten, nannte man Wandelsterne. Heute weiß man mehr und hat fast alles wissenschaftlich definiert, aber das Staunen ist nicht geringer geworden. Es gibt wahrscheinlich einige Hundert Milliarden Sterne allein in unserer Galaxie, der Milchstraße. Und es gibt schätzungsweise 100 bis 200 Milliarden Galaxien im Universum. Das heißt, es gibt Sterne in der Größenordnung von Trilliarden, das ist eine Eins mit 21 Nullen. Wahrhaft astronomisch!

2. Ist da jemand?

Der neue Trendsport der Astronomen: extrasolare Planeten suchen, also Planeten außerhalb des Sonnensystems – auf denen es vielleicht Leben geben könnte. So ein Planet müsste vor allem eine Atmosphäre und flüssiges Wasser besitzen sowie eine Temperatur, die Leben zulässt. Seit einigen Jahren werden jedes Jahr Dutzende solcher Exoplaneten entdeckt, mehr als 800 bisher. Doch schon der Nachweis, dass so ein Planet überhaupt eine Atmosphäre hat, ist über die Entfernung schwierig. Bereits unser nächstgelegenes Sternensystem, Alpha Centauri, ist über vier Lichtjahre entfernt. Dass Forscher der Europäischen Südsternwarte kürzlich ausgerechnet in Alpha Centauri auch einen Exoplaneten entdeckten, erregte dennoch heftige Aufmerksamkeit – hatte doch David Cameron just dort die Story seines Films „Avatar“ angesiedelt. Zufall?

3. Sternschnuppen

Eine Unmenge von Teilchen fliegt ständig durchs All.

Eine Unmenge von Teilchen fliegt ständig durchs All.

Eine Unmenge von Teilchen fliegt ständig durchs All, von Staubkörnchen bis zu größeren Trümmern. Wenn so ein Gesteinsbrocken in der Erdatmosphäre verglüht, entsteht eine Sternschnuppe. Manchmal bilden die Teilchen ganze Ströme, sogenannte Meteorströme. Im Januar ist bei klarem Himmel einer der aktivsten zu beobachten, die Quadrantiden. Besonders in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar tauchen bis zu 200 Meteore auf, deren Ursprung im Sternbild Bärenhüter liegt.

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