Eine Rückschau

Das COUNTRY-Gartenseminar

Viel gelernt: Eine kleine Rückschau auf das COUNTRY-Gartenseminar mit Gabriella Pape auf der Bundesgartenschau.

Führung durch die Bundesgartenschau

Gaberiella Pape und Anne Urbauer

Gabriella Pape (r.) und Anne Urbauer, Chefredakteurin von COUNTRY.

Es ist ein strahlender Septembertag, als Gabriella Pape ihre „Gartengeheimnisse“ verrät.

So lautet der Titel des Seminars, das die Chefin der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem exklusiv für Leser von COUNTRY auf der BuGa in Koblenz hält. Mitveranstalter: die Experten vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V., kurz und glamourös GaLaBau.

Erste Station des Rundgangs: das „Blaue Band“. Kameras klicken beim Anblick des tiefblauen Salbeis und des blauen Gänseblümchens ‘Mauve Delight’. „Ganz toll für den Balkon ist der blaue Goldlack“, flüstert eine Leserin ihrer Nachbarin zu. 

Führung durch die Bundesgartenschau

Führung durch die Bundesgartenschau

Weiter geht es durch Skulpturengarten und Paradiesgärtlein zum Schlosspark mit der Krone aus 90 000 Blumen. Zwei Stunden später schweben alle in der Gondel über den glitzernden Rhein.

„Ich musste 18 Tannen fällen lassen wegen der Borkenkäfer“, sagt eine der Leserinnen. „Was pflanze ich nun bloß?“ Eine erzählt vom Umbau ihres Hofs und eine andere vom gewonnenen Gartenwettbewerb.

Nach dem Mittagessen in der Sonne – besonders lecker: die Crespelle mit Spinat – startet der Vortrag. Gabriella Pape fasziniert mit Geschichten aus ihrem Garten in England und tausend guten Tipps.

Leserin Astrid Stein-Cenkel

„Welche Bäume soll ich pflanzen?“, wollte Leserin Astrid Stein-Cenkel wissen.

Sie warnt vor der Rose ‘Tuscany Superb’, die darin die absolute Herrschaft übernahm, schwärmt vom Mohn ‘Beauty of Livermere’, empfiehlt einen „Frühjahrshingucker“ vor der Haustür: „In so einem Trog kommen die Pflanzen schneller als im Beet.“

Den Garten im Herbst aufräumen? Ach was. „Lieber ein paar Pflanzen stehen lassen und sehen, wie sie sich entwickeln“, sagt sie. „Vor allem Gräser sehen im Winter zauberhaft aus.“

Auch für die Leserin, die ihre Tannen abholzen musste, hat sie Rat: „Pflanzen Sie Rotbuchen, die rascheln so schön.“ Beim Abschied denken wir: Das machen wir wieder.

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