Sommer-Ideen
Was im Sommer Spaß macht
Witzige Ideen für Groß und Klein: Eine Flaschenpost verschicken, einen Baum umarmen oder Wolken-Formationen deuten.
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Einen Baum umarmen
Die Übung „Einen Baum umarmen“ ist eine Grundstellung im Tai-Chi und heißt eigentlich „Wu Chi“. Die Füße stehen dabei mindestens einen Meter auseinander, die Knie sind ein wenig gebeugt, der Rücken ist gerade und die Arme bilden vor dem Körper einen Kreis. Genauso meditativ kann es sein, tatsächlich einen Baum zu umarmen, seine Rinde zu fühlen und seinem Rauschen zu lauschen. Ein wunderbarer Ort dafür ist der Park von Burg Schlitz in der Mecklenburgischen Schweiz, in dem unter anderem eine 500-jährige Eiche, eine uralte Blutbuche und ein großer Ginkgo auf ein Rendezvous warten.
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Eine Flaschenpost verschicken
Es muss ja nicht gleich der Anfang einer Liebesgeschichte sein wie in dem Film „Message in a bottle“. Aber romantisch ist es durchaus, eine Nachricht mal nicht digital in die Welt zu senden, sondern auf dem Wasserweg. An unbekannt. Was in der Flasche stecken soll? Ein ganz persönlicher Schatz natürlich. Vielleicht ein Kettenanhänger, den man als Kind getragen hat. Ein Gedanke, der einen nicht mehr loslässt. Zeilen eines Gedichts. Oder die Frage: Wofür bist du dankbar? Und natürlich die eigene Adresse, sonst erfährt man ja nicht, an welchem fernen Ozeanstrand die Flaschenpost angespült wurde. Brief ahoi!
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Schlauchboot fahren
Gut, manchmal muss man ein bisschen paddeln und auch ein wenig lenken. Aber die meiste Zeit kann man sich in so einem Gummiboot herrlich zurücklehnen, während die Flussströmung einen an Bäumen, Felsen und Feldern vorbeiträgt. Tipp: Ab dem 16. Juli darf man wieder auf der oberbayerischen Amper fahren. Für Einsteiger empfiehlt sich die Strecke von Grafrath bis nach Schöngeising, wo man direkt an der Wiese des Biergartens „Zum Untern Wirt“ anlegt. Weitere-Touren-Karte der Wasserstraßen: Deutschland und Beneluxländer; farbige Faltkarte, 1:1.000.000, Edition Maritim, um 20 Euro.
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In die Wolken gucken
Die malerischsten Worte für vorbeiziehende Wolken hat wohl die Sängerin Joni Mitchell gefunden. In ihrem Lied "Both Sides" singt sie von „bows and flows of angel hair, and ice cream castles in the air, and feather canyons everywhere.“ Also von Engelshaar, Schlössern aus Eiscreme undSchluchten aus Federn. Wer nicht nur seine Fantasie schweifen lassen will, sondern erfahren möchte, welche wattigen Formationen er beobachtet und was diese für das Wetter bedeuten, kann das in dem sehr unterhaltsamen Buch „Wolkengucken“ von Gavin Pretor-Pinney (Heyne Verlag) nachlesen.




