Handwerk und Tradition
Meisterhafte Obstbrände
Die Galerie zu: "Der Umbau einer alten Mühle". Der Blick in eine der besten Brennereien der Welt - und ein architektonisches Kleinod am Bodensee.
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Die Maische: Das zerkleinerte Obst wird zur Vergärung gebracht, bevor es in den Brennkessel kommt – gebrannt wird schon in die „abklingende Gärung hinein“. Seit einem Jahr besitzt Christoph Keller eine neue Brennanlage vom Feinsten – dank der Zusammenarbeit mit Alexander Stein, dessen Gin „Monkey 47“ hier ebenfalls gebrannt wird.
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Der entscheidende Moment: Aus der Vorlage fließt das reine Destillat. Christoph Keller weicht nun keine Sekunde vom Brennvorgang – er muss den optimalen Zeitpunkt für den Mittellauf, „das Herz des Destillats“, finden. Denn im Vorlauf ist giftiges Methanol enthalten, im Nachlauf würden Fuselöle den Geschmack verderben. Daher der Name bei minderwertigen Produkten!
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Um ein Edeldestillat zu brennen, muss vieles stimmen: An erster Stelle steht neben der Fruchtqualität die Erfahrung des Brenners, der seine Destillate immer aufs Neue verkosten muss. Vielfach unterschätzt: Er muss penibel auf Hygiene achten. Jeder zurückgebliebene Stoff würde den darauf folgenden Brennvorgang beeinflussen.




