Buch-Tipps
Kräuterkunde und Lieblingsrezepte
Unsere Buchempfehlungen: Von den "Kräutern Karls des Großen" bis hin zu einfach genialen Rezepten ist hier für jeden etwas dabei!
-
„Kochen! Das Goldene von GU. Rezepte zum Glänzen und Genießen“ Gräfe und Unzer Verlag 2009, 672 Seiten, mit ca. 600 Farbfotos, 25 Euro, ISBN 978-3-8338-1576-8
.
Ein Buch für alle Fälle: Lust auf Herzhaftes, aber kaum Zeit? Null Ahnung vom Kochen, aber Freunde beeindrucken? Unerwartete Gäste – auch noch mit Kindern? Der Rezept-Quickfinder hilft: Nach neun Anlässen geordnet, führen Zutaten, Name und Zubereitungszeit zum entsprechenden Rezept. 700 Stück stehen zur Auswahl. Und verführerische Fotos machen Appetit und Lust, etwas Leckeres zu zaubern: leichtes Rotbarsch-Gurkengemüse, raffinierte Jakobsmuscheln im Speckmantel oder scharfes Lamm-Curry. Wer an seiner schlanken Linie hängt, sollte die Desserts überblättern oder sich auf die Fruchtsoßen und Obstsalate beschränken.
-
-
Martin Arnold, Roland Gerth (Fotos) „Die schönsten Naturparadiese der Schweiz“ AT Verlag 2009, 208 Seiten, über 100 Farbfotos, 39,90 Euro, ISBN 978-03800-400-4.
Einsame Alpentäler, abgelegene Dörfchen, blühende Wiesen, Wildbäche und eisgrüne Bergseen – schon beim Blättern packt einen die Sehnsucht. Leichte Wanderungen und Spaziergänge führen in 25 unversehrte Naturlandschaften, wie das Tessiner Val Verzasca, das Lötschental im Oberwallis oder den Sihlwald bei Zürich. Informationen über Tier- und Pflanzenarten, Landschaftsformen oder Besonderheiten der Natur gibt es dazu. Und Tipps zu Anreise, Übernachtung und Kartenliteratur erleichtern die Reiseplanung in die Naturparadiese. Also: Rucksack gepackt und rein in die Wanderschuhe!
-
-
Ernst Peter Fischer „Das große Buch der Evolution“ Fackelträger 2008, 416 Seiten mit 400 farbigen Abb., 39,95 Euro, ISBN 978-3-7716- 4373-7.
Seit vier Milliarden Jahren entwickelt sich Leben in vielfältigsten Variationen im Wasser, an Land und in der Luft. Wie haben sich die Organismen zu dem geformt, was sie heute sind? Der Wissenschaftshistoriker und Autor Ernst Peter Fischer liefert die Antworten, und er kann sie verständlich und unterhaltsam vermitteln. In drei großen Kapiteln erzählt er von der Entstehung des Lebens, der Ausbildung der Arten und der Geschichte der Evolutionstheorie. Infokästen, Illustrationen und faszinierende Fotos machen das Werk zu einem Hausbuch für die ganze Familie.
-
-
Lisbett Wedendahl „Familientage“ Busse Seewald 2009, 192 Seiten, 250 Farbfotos, 24 Euro, ISBN 978-3-512-03325-4.
Die dänische Stylistin und Fotografin Lisbett Wedendahl führt mit stimmungsvollen Fotos und vielen Ideen durch die Jahreszeiten: Sie zeigt Dekorationen für Haus und Garten, gibt Tipps für Feste, Basteleien, kleine Geschenke und Rezepte. Ein angestaubter Lampenschirm erhält ein zartes Frühlingsdekor. Gartenkräuter sorgen für Frische von Kopf bis Fuß, leckere Rezepte für glückliche Gäste auf der Gartenparty. Früchte werden in Gläsern konserviert. Filzpantoffeln für die kühle Jahreszeit genäht, und aus Tapetenresten entsteht Weihnachtsschmuck. Alles ist leicht umzusetzen, so dass jeder mitmachen kann.
-
-
Karl Josef Strank, Jutta Meurers- Balke (Hrsg.) „…dass man im Garten alle Kräuter habe… Obst, Gemüse und Kräuter Karls des Großen“ Philipp von Zabern 2008, 416 Seiten, 200 farbige Abb., 44,90 Euro, ISBN 978-3- 8053-3879-0.
Das älteste schriftliche Dokument frühmittelalterlicher Gartenkultur ließ Karl der Große verfassen: In seiner Landgüterverordnung, die die Verwaltung großer Territorien regelte, listete er genau auf, was in seinen kaiserlichen Gärten gezogen werden sollte: Obstbäume, Gemüse, Zier- und Heilpflanzen. Diese über 100 Pflanzen porträtiert das Buch detailliert, von ihrer botanischen Bestimmung über ihre historische Nutzung bis zur Verwendung und Bedeutung heute, ergänzt durch archäobotanische Hinweise. Und zu einigen gibt’s tolle Rezepttipps.
-
Natürlich Gärtnern und Leben
Ute Klaphake, Karin Lüdemann, Dierk Jensen „Reichtum ernten“ Kosmos 2009, 144 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-440-11282-3. Ein Plädoyer für die Vielfalt der Gemüsesorten, die so klanghafte Namen tragen wie Knollenziest, Guter Heinrich oder Haferwurzel. Das Besondere: Neben den zahlreichen Porträts alter Sorten werden auch die Menschen gezeigt, die sich um deren Bewahrung und Vermehrung kümmern.
Marie-Luise Kreuter „Der Biogarten“ BLV 2009, 408 Seiten mit 450 Farbfotos, 29,90 Euro, ISBN 978-3-8354- 0484-7. Das Standardwerk des naturgemäßen Gärtnerns seit 28 Jahren erscheint jetzt in komplett überarbeiteter und erweiterter Neuauflage. Die Gartenjournalistin und Pionierin des biologischen Gärtnerns in Deutschland vermittelt darin ihre Fülle an Wissen aus jahrzehntelanger Erfahrung mit der Anlage, Gestaltung und Pflege von Biogärten. Im Mai 2009 ist Marie- Luise Kreuter im Alter von 71 Jahren verstorben.
Alan und Gill Bridgewater „Lust auf Landleben“ Ulmer 2009, 240 Seiten, ca. 320 farbige Abb., 29,90 Euro, ISBN 978-3-8001-5847-8. Selbstversorgung heißt ihr Ideal seit den 60er-Jahren. Und mit entsprechend viel praktischem Know-how haben die beiden Autoren Informationen, Tipps und Anleitungen zur Nutzung von Wind- und Sonnenenergie, zu ökologischem Wohnen und Gärtnern und zur Kleintierhaltung zusammengetragen. Zudem lernt man eine Menge über Hausgemachtes, wie Brot backen, Schinken pökeln oder Seife herstellen.



