Das Kochduell
Wer macht den besseren Karpfen?
Profi gegen Amateur: zwei Karpfenvariationen zum Nachkochen und selbst Entscheiden. Welcher Fisch schmeckt besser?
Karpfenspieß
„Karpfenspieß ist ein Klassiker auf Weihnachtsmärkten.“
Thomas Barth: Chefkoch im „Landhaus zu den Rothen Forellen“, Ilsenburg
Das brauchen Sie: 4 Karpfenfilets à 200 g, je 2 EL Mehl und Paniermehl, Salz, Pfeffer, abgeriebene Schale von 1 Limette, 1 El frische (oder getrocknete) Thymianblättchen, 0,7 l Öl zum Frittieren, 4 Holzspieße. Fenchel: 750 g feste, kleine Fenchelknollen, 2 EL Zucker, 2 EL Butter, Saft von 1⁄2 Orange. Salsa: 400 g Fleischtomaten, 400 g rote und gelbe Paprika, 1 gehackte Zwiebel, 2 gehackte Knoblauchzehen, 1 fein geschnittenen, roten Chili, 2 EL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, Salz, Pfeffer, frische Basilikumblätter. Für 4 Personen
So wird’s gemacht: Karpfenfilets in einer Mischung aus Mehl, Paniermehl, Salz, Pfeffer, Limettenabrieb und Thymian wälzen, abklopfen und auf Spieße stecken. In heißem Öl 4 bis 6 Minuten frittieren. Fenchel: Knollen putzen (das Grün aufheben), in Spalten schneiden und den Wurzelansatz wegschneiden. Zucker in einer Pfanne bei hoher Temperatur karamellisieren lassen. Fenchel und Butter zufügen und mit Orangensaft ab löschen. 3 bis 4 Minuten garen, dabei wenden. Gehacktes Fenchel grün unterheben. Salsa: Tomaten und Paprika in Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Chili kurz in Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark und gewürfeltes Gemüse zufügen und kurz ein kochen. Mit Salz, Pfeffer und geschnittenem Basilikum ab schmecken. Karpfen und Fenchelgemüse auf Tellern anrichten, die Salsa in Schälchen dazustellen, ausserdem im Ofen gegarte Rosmarinkartoffeln in der Schale mit einer Prise Meersalz.
Mein Tipp: Beim Fenchel den Strunk nicht zu kurz schneiden, so bleibt die Knolle ganz und zerfällt nicht beim Karamellisieren.
Meine Weinempfehlung: 2010 Weißer Burgunder, QbA Kloster Pforta, Bad Kösen, Saale-Unstrut
Quelle: COUNTRY 1/2012
COUNTRY 3/2012

